Den Sommerurlaub genutzt: erste Erfahrungen mit der Digitalsteuerung

Der Sommerurlaub – eigentlich ja eine eher untypische Zeit für Arbeiten an der Modelleisenbahn. Aber es kribbelte halt in den Fingern und daher habe ich die Zeit genutzt, schon mal erste Erfahrungen mit der Digitalsteuerung zu sammeln – alle bisherigen Anlagen waren analog gesteuert.

Da ich keinen großen Platz verbrauchen und Aufbauaufwand betreiben wollte, habe ich einfach erstmal ca. 3m Pendelstrecke auf der Arbeitsfläche aufgebaut.

Aufgebaut ist eine einfache Testkonstruktion aus einer Uhlenbock Intellibox II als Digitalzentrale sowie dem Uhlenbrock LISSY Startset einer Pendelzugsteuerung. Als Test-Lok kommt der Hogwarts Express von Trix zum Einsatz – das ist zum einen die einizige noch halbwegs brauchbare Lok aus Analog-Zeiten und ferner die einzige, die bereits für Digitalsteuerung vorbereitet ist

Neben dem handwerklichen Teil (wie kriege ich den Digitaldecoder in der Lok unter und wie baue ich das LISSY-System in Lok und Schienen ein) ging es hauptsächlich um die Thematik des Kalibrierens (eine Dampflok die mit umgerechneten 200km/h über die Gleise flitzt, sieht einfach doof aus) und der verschiedenen Programmiermöglichkeiten der automatischen Steuerung. So bremst die Lok jetzt – unabhängig von der Anfangsgeschwindigkeit – gemütlich vor dem Prellbock ab und fährt kurz darauf in Gegenrichtung wieder los.

Fazit: erste Schritte in der Technik gemacht, jetzt kann der Aufbau der eigentlichen Anlage beginnen – für die Ansteuerung bin ich gerüstet.

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