Der erste Plan steht

Es ist soweit .. nach einigem Ausmessen, vielen Ideen von denen viele wieder verworfen wurden, einigem gedanklichen hin und her schieben und ganz viel „was will ich eigentlich“ ist ein erster Plan der neuen Anlage entstanden, der als Grobkonzept und Maßstab für die weitere Arbeit dienen wird.

Bei Betrachtung der Gleispläne höre ich die „Fanatiker“ unter den Modellbahnern schon aufschreien … „starre Gleisraster“ .. „grade Ecken und Kanten“ .. „überall Standardschienen“. Und ja, alles richtig: in dem Kompromiss-Dreieck aus Realitätsnähe, Raumverfügbarkeit und Spielspaß habe ich die Realitätsnähe ganz nach hinten gestellt. Es wird hier keine geschwungenen Kurvenübergänge, keine realistisch langen Bahnhöfe und Züge und kein „weniger ist mehr“ geben, denn für mich steht – bei konstanter Raumverfügbarkeit – der Spielspaß und die Herausforderung der steuerungstechnischen Umsetzung im Vordergrund. Ich möchte möglichst verschiedene Szenerien abbilden können, es soll eine Vielfalt an Zügen fahren und ich möchte Probleme in der Steuerung lösen, die ich auf einfachen – wenn auch gestalterisch sicher schöneren – Strecken sicher nicht hätte umsetzen können.

In der Ebene 0 (also fast ausschließlich verdeckt) befindet sich ein großer Schattenbahnhof .. eher mehrere Schattenbahnhöfe, in dem irgendwann in ferner Zukunft einmal viele verschiedene Züge ihre Heimstätte finden werden.

Eine Ebene darüber (Ebene 1) findet sich ein mittlerer Stadtbahnhof. Gelegen an einer zweigleisigen Hauptbahn aus dem Schattenbahnhof in Richtung eines weiteren Schattenbahnhofs (ebenfalls auf Ebene 1 aber verdeckt unter den höheren Ebenen) zweigt hier eine zweigleisige Strecke in Richtung der Vororte der Stadt ab. Ein paar Abstellgleise für Nahverkehrszüge runden das Bild ab. Die freie Fläche im Innenraum wird mit städtischen Szenarien gefüllt werden – vielleicht auch noch einer kleinen Stadtbahntrasse aus dem Schattenbereich heraus zu einer Endstation am Bahnhof?

In der Ebene 2 finden sich dann auf den weiter hinten liegenden Platten einige weitere Szenerien. An der aufsteigenden Strecke vom Hauptbahnhof liegt zunächst ein zweigleisiger Bahnhof mit Bahnsteig in Mittellage .. ein Vorort- oder Kleinstadtbahnhof. Hier enden und wenden Regionalbahnen und fahren zurück über den Hauptbahnhof in den Schattenbereich. Die Strecke führt eingleisig weiter in einen kleinen Rangier- und Güterbahnhof und anschließend in ein Bahnbetriebswerk mit kleinem Haltepunkt für den Eigenbedarf. Zuvor zweigt aber noch eine eingleisige Strecke ab, die weiter in „die Berge“ führt. Gefüllt wird der Freiraum rund um den Bahnhof mit kleinstädtischen Szenerien und einem kleinen Industriegebiet rund um die Gütergleise.

Auf der höchsten Ebene 3, die es nur rund um das Bahnbetriebswerk gibt, findet sich ein kleiner Bergbahnhof mit Gütergleisen. Eventuell führt von hier später noch eine Seilbahn zu einer Talstation in der Ecke oberhalb der Kurve .. ansonsten findet sich auf dieser Ebene nur wenig, dass in die verbleibenden Lücken passt .. ein wenig Andeutung eines Bergdorfs evtl.

Geplant wurde die gesamte Anlage bis hierhin mit WinRail X3 (www.winrail.de). Von der Software habe ich sicherlich nur einen Bruchteil der verfügbaren Funktionen genutzt, aber für meine Zwecke war alles mit dabei, was ich für die Planung gebraucht habe.

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